Triathlon Weltmeisterschaft 2010 in Budapest – Pannewitz erneut in den TOP 15!

Im Herzen von Budapest wurden am 11. und 12. September die Amateur-Weltmeisterschaften im Triathlon über die Sprint- und Olympische Distanz ausgetragen. Wie im letzten Jahr fanden die Wettkämpfe wieder parallel zum Abschlusswettkampf der Elite statt. Trotzdem sind direkte Zeitvergleiche schwierig, da die Wettkampfstrecken nicht identisch sind und auch Windschattenfahren bei den Altersklassen-Wettkämpfen – im Gegensatz zu den Profis – verboten ist.

Über 2.8000 Age-Grouper aus 67 Nationen gingen an den Start. Deutschland stellte bei den Amateuren mit über 100 Athleten, davon Bernd Pannewitz und Thorben Wulff von der DJK-Feudenheim bzw. der MTG-Mannheim, das größte Starterfeld.

Die äußeren Bedingungen waren bedingt durch Dauerregen, besonders bei der Sprintdistanz (750 m Schwimmen/ 20 km Radfahren/ 5 km Laufen) am Samstag, eher bescheiden. Schöner wurde das Wetter erst am Sonntag, als die Rennen der Olympischen Distanz (1.500 m Schwimmen/ 35 km Radfahren/ 10 km Laufen) ausgetragen wurden. Das Schwimmen fand für alle Distanzen in der Lágymányosi Bay, einem Seitenarm der Donau imi nur 16 Grad kalten Wasser statt. Die eher flachen Rad- und Laufstrecken gingen entlang des rechten und linken Donauufers und wurden durch die Überquerung der weltberühmten Kettenbrücke gekrönt.

Bernd Pannewitz belegte in Budapest einen 15. Platz in der Sprintdistanz und bewies sechs Wochen nach seinem ebenfalls 15. Platz bei der Langdistanz Triathlon-WM in Immenstadt, und seinem14. Platz bei der Half-IRONMAN-Europameisterschaft vor vier Wochen in Wiesbaden, dass er auf allen Streckenlängen zu den TOP 15 der Welt in seiner Altersklasse (AK45) zählt. Er wird zudem noch zum Saisonabschluss in acht Wochen auf seiner dritten Weltmeisterschaft in diesem Jahr bei der Half-IRONMAN-WM in Clearwater, Florida, teilnehmen. Einen guten 29. Platz konnte Thorben Wulff bei seinem ersten Start auf einer Weltmeisterschaft auf der Olympischen Distanz am Sonntag in seiner Altersklasse (AK25) belegen.

Foto: Barbara Moll, Heidelberg