{"id":711,"date":"2022-02-14T11:43:09","date_gmt":"2022-02-14T10:43:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.djk-feudenheim.de\/Triathlon\/test_lore\/wordpress\/?page_id=711"},"modified":"2022-04-30T11:15:50","modified_gmt":"2022-04-30T09:15:50","slug":"2013-heidelberg-lore","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.djk-feudenheim.de\/Triathlon\/2013-heidelberg-lore\/","title":{"rendered":"1. Trail-Marathon Heidelberg am 27.10.2013"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.djk-feudenheim.de\/Triathlon\/daten\/bilder_zu_berichten\/karte.png\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Herrlich. H\u00f6her. H\u00e4rter.<\/strong> Dieses Motto aus der Ausschreibung f\u00fcr den Trail-Marathon \u00fcber Heiligenberg, Wei\u00dfen Stein und K\u00f6nigstuhl erscheint mir sehr passend. Auch die zeitliche Abfolge der eigenen Empfindungen als L\u00e4ufer wird dadurch gut wiedergegeben: die Begeisterung \u00fcber eine nette Altstadtrunde zum Warmlaufen, dann nach einem kurzen Anstieg der herrliche Blick vom Philosophenweg, nach der n\u00e4chsten Etappe der Lauf mitten durch die Thingst\u00e4tte und die Treppen nach oben. Nach dem Abstieg in das M\u00fchlental folgt dann der Weg auf den h\u00f6heren Wei\u00dfen Stein, wo zuletzt ganz pl\u00f6tzlich der Aussichtsturm vor einem auftaucht \u2013 was, schon oben?! Nach diesem \u201eH\u00f6hepunkt\u201c ein langes St\u00fcck bergab, mit ein paar flachen Passagen dazwischen, rechtzeitig zum Mittagsl\u00e4uten an Peterstal vorbei, mit dem Glockengel\u00e4ut um halb eins dann in Ziegelhausen.<\/p>\n\n\n\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.djk-feudenheim.de\/Triathlon\/daten\/bilder_zu_berichten\/lore-mair.png\" vspace=\"10\" hspace=\"10\" align=\"right\"> Jetzt bei Kilometer 29 kommt der h\u00e4rtere Teil des Laufs: die Rampe in Schlierbach kennt man ja schon aus dem Halbmarathon, danach geht es auf Wanderwegen weiter Richtung K\u00f6nigstuhl, ein St\u00fcck Treppe zur Vorwarnung, noch eine Kurve und dann die \u201eHimmelsleiter\u201c, unregelm\u00e4\u00dfige Natursteine zur Treppe gelegt. Da lauert bei jedem Schritt ein Krampf im Hintergrund, einige Laufkameraden m\u00fcssen immer wieder Pausen einlegen. Unerm\u00fcdlich die Anfeuerungsrufe der Streckenposten, die hier erfreulich dicht stehen, damit nichts passieren kann. Am Gipfel die angek\u00fcndigte \u00dcberraschung: tats\u00e4chlich lag f\u00fcr 2m L\u00e4nge Schnee auf der Laufstrecke, da kommt einem das Lachen wieder, auch angesichts des ersehnten Verpflegungsstandes nach dieser Anstrengung. Wer jetzt denkt \u201enur noch abw\u00e4rts\u201c, hat sich aber in zweierlei Hinsicht get\u00e4uscht: erstens kommen noch zwei bis drei leicht ansteigende Passagen in den Abstieg eingestreut, und zweitens ist bei normalem Herbstwetter der schmale Weg nach unten so glitschig, dass er zu den anstrengendsten Teilen des Laufs geh\u00f6rt. Mehrere Kilometer lang muss man st\u00e4ndig auf der Hut sein, wo man die F\u00fc\u00dfe hinsetzt, weil erdverschmierte Steine unberechenbar sind. Kein Laufrhythmus m\u00f6glich, Trippeln oder Gehen sind angesagt, es geht sehr langsam. Auf das Schloss zu dann ein schmaler Schlammweg auf der B\u00f6schung 5 Meter \u00fcber der Stra\u00dfe, auch hier sollte man keinesfalls stolpern, was nach 39 Kilometern eine echte Herausforderung darstellt. Im Schlossgarten noch etwas Slalomlaufen um menschliche Hindernisse in Form von harmlosen Sonntags-Spazierg\u00e4ngern, denen die L\u00e4ufer offenbar egal bis l\u00e4stig sind, dann noch ein knapper Kilometer (endlich eben!) die Hauptstra\u00dfe bis zum Universit\u00e4tsplatz zur\u00fcck und ins Ziel.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein pers\u00f6nliches Fazit: bei guter Vorbereitung und gutem Wetter unbedingt empfehlenswert!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Herrlich. H\u00f6her. H\u00e4rter.<\/strong> oder auch <strong>Kurzweilig. Abwechslungsreich. Anspruchsvoll!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die DJK-Starter bei dieser Premiere kamen alle ins Ziel:<br>Harald Herzog und Holger Gremmers in 5:10 Std.,<br>Lothar Blank in 5:15 Std.,<br>Hubert Schlick in 5:32 Std.<br>und Lore Mair in 5:42 Std.<\/p>\n\n\n\n<p>Lore Mair<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herrlich. H\u00f6her. H\u00e4rter. Dieses Motto aus der Ausschreibung f\u00fcr den Trail-Marathon \u00fcber Heiligenberg, Wei\u00dfen Stein und K\u00f6nigstuhl erscheint mir sehr passend. 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